Vom 18.12.-20.12. war unsere FSJlern Maike als Sprecherin ihrer Bildungsgruppe des Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) e. V. bei der Gruppensprechertagung der Sportjugend NRW in Hamm (Westfalen). "Es war schon Erlebnis zu sehen, wie unterschiedlich bei allen Freiwilligen ein solches Jahr abläuft."

Ob Fußball-, Handball oder Turnverein, bei Kreissportbünden oder dem Deutscher Handballbund, überall findet man FSJler und BFDler in Nordrhein-Westfalen. An der Zahl sind es insgesamt 477 in diesem Jahr! Alle Freiwilligen haben ihre eigenen Bildungs- oder Seminargruppen mit denen sie Lehrgänge und Seminare absolvieren. Von diesen 23 Gruppen in ganz NRW wurden jeweils zwei Sprecher gewählt, die gemeinsam während der Sprechertagungen probieren den Freiwilligendienst immer weiter zu verbessern. Dieses Konzept läuft nun im vierten Jahr und zum ersten Mal kommt ein Gruppensprecher vom SV Menden, um eigene Ideen einzubringen.

Nach einem kurzen Brainstorming hatten die insgesamt 41 Freiwilligen eine Menge Themen festgehalten, die sie verbessern möchten. So wurden einzelne Projekte ins Leben gerufen, die mit Verantwortlichen bei der Sportjugend NRW und mit Kontaktaufnahme mit der Poliitk und weiteren Funktionären in Angriff genommen werden.

Unsere FSJlerin hatte es sich als Herzensprojekt gemacht, die Qualitätssicherung des Freiwilligendienstes in NRW zu verbessern! Während dieser Tagung beschäftigte sich ihre Projektgruppe intensiv mit Gütekriterien von Einsatzstellen und wartet gespannt auf deren Einbindung in die AG-Qualitätssicherung, die eigens von der Sportjugend NRW für die Freiwilligendienste eingerichtet wurde.

Im April und Mai folgen dann Sprechertagung Nummer zwei und drei. Während der zweiten Sprechertagung wird intensiv an den Projekten weitergearbeitet, sodass folgende FSJ und BFD Generationen von den Ergebnissen profitieren können. Das Highlight folgt dann bei der dritten Sprechertagung, wenn es in den Landtag in Düsseldorf geht um persönlich mit Politikern über die Umsetzung einzelner Projekte zu sprechen und zu diskutieren.

"Die Möglichkeit für fast 500 junge Menschen in NRW, die alle dieselben Interessen wie wir haben, langfristig etwas zu ändern ist unglaublich. Wir kommen mit vielen großen Träumen, aber mit etwas Glück und dem Willen daran festzuhalten, können wir wirklich etwas verändern!"